Die Idee dahinter:

Schaffung eines Erlebnis- und Lernraumes für Wertschätzung gegenüber Mensch und Natur mit niederschwelligem Zugang in der Stadt.

Das gemütliche Häuschen des Wertschätzungszentrums Lend, das als Basisstation für alle Mitarbeiter*innen dient, ist zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt geworden. In diesem freundlich und einladend gestalteten Raum werden aus natürlichen oder recycelten Materialien nachhaltige Produkte, wie Seedballs, Lavendelsäckchen, Papierzauberblumen oder Stofftaschen, hergestellt. Es wird gemeinsam gebastelt, genäht und Neues ausprobiert. Eine ständig wachsende Bibliothek lädt zum Verweilen und Schmökern ein; immer wieder werden Buchvorstellungen veranstaltet. Bei einem guten Kaffee kann man aber einfach nur miteinander plaudern. Außerdem gibt es viele Anregungen für gelebte Wertschätzung: Wie kann ich jemandem Freude machen? Beispielsweise mit einer Postkarte oder auch mit Pflanzenfreunden. Kommen Sie vorbei und geben Sie einfach Freude und Wertschätzung weiter: mit den Pflanzen, die Sie in einem Topf mitnehmen oder mit Glückwunschkarten, die Sie aus unserem Wertschätzungspostamt auswählen.

Im Garten des Wertschätzungszentrums Lend wurde eine Hecke mit heimischen Gehölzen gepflanzt, es wurde ein kleiner Permakulturgarten angelegt – die Transitmitarbeiter*innen und Schlüsselkräfte betreuen laufend den Anbau, die Pflege und die Ernte von biologischem Obst und Gemüse. Bei öffentlichen Tauschbörsen für Saatgut, Gemüse- und Zimmerpflanzen treffen sich an Natur interessierte Menschen und tauschen sich auch gedanklich aus. Es gibt laufend Workshops zu Fachthemen: Obstbaumschnitt, Heckenschnitt, Heckenpflanzung, Sensen, Nistkastenbauen u.v.m. Der Garten des Wertschätzungszentrums Lend ist auch zur Anlaufstelle für viele Schulen geworden: die Kinderworkshops zum Thema Biodiversität sind ein Dauerbrenner und mittlerweile science garden approved – eine Auszeichnung, die uns stolz macht.

„Ein Garten und eine wertschätzende Gesellschaft sind lebendig und entwickeln sich mit jenen Menschen weiter, die diese Geschenke der Natur zu schätzen wissen.“ Daniela Zeschko (Leiterin der Natur.Werk.Stadt)

Umgesetzt wurden Lernstationen, mit Hilfe derer die Wertschätzung gegenüber Pflanzen, Tier und Mensch niederschwellig begreifbar wird und wirksam erlernt werden kann. Im Garten des Wertschätzungszentrums Lend gibt es folgende Lernstationen mit beschreibenden Tafeln:

o Umweg durch den Garten -> „Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste.“
o Blühwiese als Lebensraum -> „Grenzen (an)erkennen und respektieren“
o Gemüsegarten -> „Vielfalt im Garten, ein friedliches Miteinander“
o Nistplätze für Tiere -> „Wertschätzung für Bewohner*innen des Gartens“
o Hügelbeet -> „Aus alt mach neu – Wertschätzung für Grünschnitt aus dem Garten“
o „Waldbad“ – Erleben des Ortes, Ort der Stille
o „Stein auf Stein“ -> Suchen, finden, gemeinsam einen Turm bauen und jedem gefundenen Stein einen Platz geben
o Gemeinsames Bild mit Naturmaterialien legen -> „Gemeinsam Zukunft gestalten“

Mehr Natur in den urbanen Raum bringen, einen Ort der Begegnung schaffen und dadurch Menschen Arbeit geben: Der interaktive Garten verbindet somit Generationen und will allen Besucher*innen die Möglichkeit eröffnen, in der gelebten Praxis zu erfahren, wie lebensnotwendig die Wertschätzung von Pflanzen und Tieren beim Umgang mit der Natur ist.
Unser freundliches und einladendes Logo für das „Wertschätzungszentrum Lend“:

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