Workshops für Erwachsene

Naturnahe Gartengestaltung

Wertschätzung des Vorhandenen, Wertschätzung der Natur und ihrer Geschenke ist der Schlüssel zu wahrer Nachhaltigkeit und kann auch ein gelebter Beitrag zu einem konstruktiven Miteinander sein. Im Garten des Wertschätzungszentrums in der Leuzenhofgasse in Graz befindet sich auch ein Gemeinschaftsgarten. An diesem Ort, an dem sich die Natur noch entfalten darf finden laufend Workshops rund um das Thema naturnahes Gärtnern statt. Angekündigt werden die offenen Workshops vor Ort, sie sind mit einer Anmeldung an team@naturwerkstadt.at frei zugänglich.

Anlage einer Benjeshecke

Benjeshecken stärken die Artenvielfalt und sind leicht anzulegen. Grünschnitt und Äste werden in Form einer Hecke aufgeschlichtet und an den Rändern mit stärkeren Ästen befestigt. Im Laufe der Zeit ergrünt die Benjeshecke und wird so zu einem wichtigen Lebensraum.


Anlage eines Hügelbeetes

Hügelbeete sind eine ideale Ergänzung zu ebenen Gemüsebeeten und bieten noch dazu die Möglichkeit, etwaige Gartenabfälle wie zum Beispiel Grünschnitt, Äste und Laub, die sich im Laufe des Jahres im Garten angesammelt haben, zu verwerten.
Richtig angelegt wirkt das Hügelbeet wie ein kleiner Ofen und wärmt die Pflanzen im Frühjahr sozusagen an ihren Füßen, an den Wurzeln. Im Inneren des Beetes findet ein Verrottungsprozess statt, durch den Wärme entsteht, die wiederum nach oben abgegeben wird und so einen früheren Start in die Gemüsesaison ermöglicht.

Stadtwanderungen

Seit dem Sommer 2020 setzt die Natur.Werk.Stadt in Graz Baumspaziergänge um. Bäume werden unter bestimmten Gesichtspunkten besichtigt und besprochen. Folgende Spezialbereiche fanden bereits ihren Rahmen bei diesen Baumrundgängen: “Straßenkinder und CO2 Staubsauger” und “Baumarten erkennen.” Stadtteilrundgänge dieser Art haben den Hintergrund, Teile des jeweiligen Bezirks zu erwandern und untereinander Beobachtungen auszutauschen. Die üblichen Routen und Orte, die wir besuchen, bilden persönliche Eindrücke, die sich aufgrund der individuellen Wahrnehmung niemals ganz mit den Erfahrungen und Eindrücken anderer Bewohner*innen decken.

Im Sinne kreativer Denkprozesse tauschen wir uns bei diesen Stadtwanderungen auch über Wünsche und Perspektiven für unsere gemeinsame städtische Umgebung aus.

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