Naturvermittlung für verschiedene Zielgruppen

Rund um die Burgruine Obervoitsberg sind die Mitarbeiter*innen der Natur.Werk.Stadt vielfältig tätig. Es wurde ein Permakulturgarten, mehrere Blühwiesen, eine Schmetterlingsspirale und einiges mehr angelegt. Auch Bewusstseinsbildung ist ein großes Anliegen der Natur.Werk.Stadt und so wurden Schüler*innen zu einem Workshop eingeladen. 

Am 20. August 2021 besuchten 18 Kinder des Horts der Volkshilfe in Voitsberg mit ihren Begleitpersonen die Natur.Werk.Stadt um Neues zum Thema Naturschutz zu erfahren. 

Auf drei Stationen konnten die Kinder aktiv in die Themen Blühwiesen, invasive Neophyten und Insektenhotels eintauchen. 

Was ist der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Wiese und einer Blühwiese? Das gab es für die Schüler*innen zu erkunden.

Mit Becherlupen wurden sie ins Gelände geschickt um Pflanzen und Insekten auf den Blühwiesen zu suchen und zu bestimmen. Anhand von Fotos konnten die Schüler*innen verschiedene Blumen kennenlernen und mit Hilfe ihrer Becherlupen selbst in der Natur entdecken. So wurde der Forscherdrang der Schüler*innen geweckt und sie konnten ihr Wissen zum Thema Pflanzen- und Insektenarten erweitern. Wie wichtig es ist eine Blühwiese nicht zu betreten wurde auch vermittelt. 

An der nächsten Station konnten die Kinder erfahren was der Lebensraumverlust für Wildbienen & Co bedeutet, was das für Auswirkungen hat und wie man dem entgegenwirken kann. Beim großen Insektenhotel im Naschgarten wurde den Kindern erklärt was beim Bau eines Insektenhotels zu beachten ist und welche Materialien dafür geeignet sind. 

Davon wie gut die Insekten diese Nistmöglichkeiten angenommen haben, waren die Schüler*innen sichtlich begeistert. Auch konnten sie das Erlernte gleich aktiv in die Praxis umsetzen und eine kleine Nistmöglichkeit in Form eines Markstängels mit nach Hause nehmen.

Die dritte Station hatte die invasiven Neophyten zum Thema. Was sind invasive Neophyten? Das wurde gleich zu Beginn anhand einer Broschüre der Natur.Werk.Stadt erklärt. In dieser speziell für Kinder erstellten Broschüre erklären die beiden Maskottchen „Ritterin Voitsberta und Ritter Voitsbert“ einiges zu diesem Thema. Jedes der Kinder durfte eines dieser Heftchen mit nach Hause nehmen. Zur Verkostung wurden den Schüler*innen einiges, wie selbst gemachte Säfte und Bonbons aus essbaren Neophyten angeboten, die sehr interessiert probiert wurden. Mit Hilfe eines Herbariums konnten die Kinder die häufigsten der invasiven Neophyten kennen und bestimmen lernen. Sie waren erstaunt wie viele davon sie z.B. bei Spaziergängen schon gesehen hatten.

Bei jeder dieser Stationen erhielten die Teilnehmer*innen einen Aufkleber, welche zum Abschluss auf die Urkunden geklebt wurden. Mit ihren „Naturschützer*innen Urkunden“ und einigem an neuem Wissen traten die Schüler*innen mit ihren Begleitpersonen den Rückweg an.

Wir möchten uns für das entgegengebrachte Interesse und die aktive Mitarbeit bei den Schüler*innen und den Mitarbeiter*innen des Horts der Volkshilfe in Voitsberg bedanken!

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