Projekte für mehr Natur in der Stadt

Offenes Herbarium

Die grüne DNA der Stadt

Auch jene Teile der Veranstaltungsreihe „Die Stadt & Das gute Leben“, welche als Kooperation zwischen Natur.Werk.Stadt [hosted by | naturschutzbund | Steiermark] und Camera Austria gestaltet wurden, waren von diesen für das gesamte Kunstgeschehen herausfordernden Zeiten betroffen. Das Projekt „Offenes Herbarium“ musste mehrfach verschoben werden, doch nach der Wiedereröffnung von Museen, Galerien und Ausstellungsräumen konnte in den Räumen der Camera Austria bis zum 21. Februar das Projekt „Offenes Herbarium“ besichtigt werden.

Für diese alternative Art der Erstellung einer Landkarte hatten Mitarbeiter*innen der Natur.Werk.Stadt drei Straßen bzw. Flächen in Eggenberg kartiert und auf diesen Flächen Blumen und Gräser gesammelt, gepresst und in weiterer Folge botanisch bestimmt. Die Häufigkeit des Vorkommens einer Art am Fundort wird bei dieser Methode der Kartierung durch die jeweilige Anzahl ihrer Exemplare grob dokumentiert, wobei diese botanische Landkarte in Gestalt eines Herbariums hinter Glas ihre gültige Form findet.

Bei den Straßenzügen handelt es sich um die Prangelgasse, die Bauernfeldstraße und die Asperngasse; Ziel dieser Aktion war und ist es, sichtbar zu machen, wie unterschiedliche Flächen mit heterogenen Pflanzen und unterschiedlicher Diversität in der Stadt aussehen. Die Pflanzen repräsentieren die „grüne DNA“ der ausgewählten Flächen/Straßen und stellen eine Bestandsaufnahme dar, auf deren Basis weitere Arbeit möglich ist. Deutlich sichtbar wird, dass in der Prangelgasse, in welcher die Stadt Graz vor einigen Jahren Blühwiesen auf Straßenbegleitgrün angelegt hat, die Artenvielfalt vor allem im Bereich der Blühpflanzen sehr hoch ist.

Daniela Zeschko, Natur.Werk.Stadt | Naturschutzbund Steiermark | Camera Austria.

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